Eine Katze als Weihnachtsgeschenk

Jedes Jahr um die Weihnachtszeit passiert das selbe: Eltern schenken ihren Kindern Haustiere zu Weihnachten. Auch Katzen werden davon nicht verschont. Das führt häufig dazu, dass sich nach einer Weile nicht mehr richtig um das Tier gekümmert wird, da dass Kind den Spaß verliert. Manche Tiere enden dann im Tierheim.

Sollte man zu Weihnachten wirklich eine Katze verschenken, bzw. wie geht man vernünftig an die Sache heran? Mit dieser Problematik befasst sich unser heutiger Artikel.

Viel zu häufig passiert es an Weihnachten, dass Eltern ihren Kindern ein Haustier schenken. Oft mag das gut gehen, doch in immer noch zu vielen Fällen landet das Kätzchen zum Schluss im Tierheim. Die Gründe dafür sind häufig dass man keine Zeit mehr für das Tier hat, die Kinder das Interesse verlieren oder auch dass die Katzen unsauber wird, weil man sich nicht richtig um sie kümmert.

Doch auf was sollte man achten wenn man wirklich in Erwägung zieht, zu Weihnachten eine Katze zu verschenken? Hier eine kleine Checkliste:

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  • Hat man genug Platz für eine Katze?
    Für eine Katze sollte man mindestens eine zwei Zimmer Wohnung haben, im Idealfall mit einem Balkon. Neben mehreren Schlafplätzen braucht eine Katze auch einen Kratzbaum. Wenn der Tiger nicht raus darf, sollte er eine vernünftige Größe haben. Außerdem ist Freilauf immer noch das beste.
  • Ist man sich bewusst wie alt eine Katze wird?
    Eine Katze ist kein Hamster oder eine Maus, die eine geringe Lebenserwartung haben. Katzen können bei guter Haltung durchaus 18 bis 20 Jahre alt werden. Man kann also lange Freude oder auch Ärger mit Ihnen haben.
  • Ist man sich bewusst, dass ein kleines Tier auch große Probleme verursachen kann?
    Katzen sind sehr eigenwillig. Man kann zwar sehr schöne Stunden mit ihnen haben, sie neigen aber auch dazu einem sehr schöne Probleme zu machen. Neben Unsauberkeit weil etwas nicht stimmt können sie auch das ein oder andere Möbelstück beschädigen.
  • Hat man genug Zeit für eine Katze?
    Mindestens eine halbe Stunde pro Tag sollte man einer Katze widmen können. Dazu gehört vor allem das Spielen mit dem Stubentiger und das Reinigen der Toilette. Aber auch kuscheln gehört dazu.
  • Ist einem Bewusst, dass eine Katze auch Dreck macht?
    Das Katzenklo muss regelmäßig einmal am Tag gereinigt werden, die Futterplätze müssen sauber gehalten werden und Tiere die raus dürfen bringen immer wieder Schutz mit ins Haus. Manche Katzen benötigen auch Hilfe bei der Fellpflege.
  • Hat man die finanziellen Mittel um das Tier zu versorgen?
    Die Haltung einer Katze ist zwar nicht teuer, aber mit 100 Euro im Monat sollte man schon rechnen. Hier sind dann Tierarztkosten, das Futter und das Katzenstreu enthalten. Auch Spielzeug muss man dem Stubentiger kaufen. Im Einzelfall und bei Krankheit kann es aber auch schnell teurer werden.
  • Gibt es jemanden in der Familie der eine Tierhaarallergie hat?
    Die meisten Menschen wissen ob sie Allergiker sind. Aber gerade bei Kindern ist oft noch nicht sicher, wie sie auf eine Katze reagieren.
  • Was passiert mit dem Stubentiger wenn man in Urlaub fährt?
    Auch diese Frage sollte man sich stellen. Ist man nur eine Woche weg, kann die Katze meist in der Wohnung bleiben. Jedoch braucht man jemanden, der dass Tier zweimal am Tag füttert. Ist man länger weg, ist es oft besser die Katze an einem anderen Ort unter zu bringen, wo sich jemand gut um sie kümmern kann.

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Es läuft immer auf den selben Punkt hinaus: Sehe ich mich im Stande, Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen, was auf mich angewiesen ist?

Kann man diese Punkte alle mit “ja” beantworten, hat man den ersten Schritt schon hinter sich. Man sollte sich aber bei den oben genannten Punkten sehr sicher sein. Denn im schlimmsten Fall muss das Tier unter einer falschen Entscheidung leiden.

Für alle die sich für eine Katze entschieden haben, empfehlen wir die Artikel über die Anschaffung von Kitten. Dort haben wir alle wichtigen Informationen zusammengefasst, die man benötigt, wenn man sich einen kleinen Mitbewohner zulegen möchte. Auch Probleme werden hier angesprochen.

Grisu

Über Grisu

Hallo zusammen, mein Name ist Grisu. Geboren wurde ich im Frühling 2003, irgendwo in der freien Wildbahn. Ich war der erste hier im Haushalt und habe das Sagen. Zumindest denke ich das. Nach ein paar Problemen mit den Frauen habe ich mich jetzt ganz gut an Kessy gewöhnt. Ich mag es am liebsten auf dem Kratzbaum ganz oben zu liegen, um die Welt an mir vorbeiziehen zu lassen. Schlafen ist einfach das beste!!!
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