Vom finden des richtigen Schlafplatzes…

…und warum ich der Meinung bin Frauchen könnte ruhig am Boden vor dem Bett schlafen.

Guten Morgähn ihr Lieben,
nachdem ich ja letzte Woche recht unmotiviert war und lieber Frauchen einen Beitrag schreiben habe lassen, melde ich mich heute wieder selbst. Taataaaa…. Nero is back.

Ihr kennt das sicher auch: Diese komischen Menschen bringen uns die merkwürdigsten Schlafgelegenheiten in die Wohnung. Weidenkörbe mit hartem Boden oder komische bunte Plüschhöhlen in denen sich doch ein Kater von Welt nicht reinlegen kann. Sorry! Aber was soll das. Ich bin doch kein Kuscheltier und stehe doch viel mehr auf exquisite Möbel in meiner Wohnung.
Über die Jahre hat sich herausgestellt, dass wohl der beste Platz zum Schlafen eindeutig Frauchens riesiges Bett ist – wenn da nicht Frauchen drinnen liegen würde!

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Also ich hab ja nichts gegen ein kurzes kuscheln vorm Einschlafen, aber dann würde ich doch ganz gerne mein Bett für mich alleine haben um mich richtig auszubreiten. Oder wer kann schon von erholsamen Schlaf reden wenn man permanent an die Wand gedrängt wird oder bei einem plötzlichen Umdrehung aus dem Bett gestoßen wird! Ich bin der Meinung Frauchen könnte ruhig genügend Feingefühl besitzen und sich nach der letzte Runde kuscheln ruhig aus dem Bett bewegen und sich standesgemäß auf das Fell vor dem Bett legen. Ich mein, ich bin doch der Herr im Haus und habe wohl ein standesgemäßes Bett verdient! Es gibt sicherlich einige Methoden Frauchen aus dem Bett zu bringen, und folgende hat sich für mich am effizientesten erwiesen:
Sobald ich merke, dass Frauchen beim Einschlafen ist, und deshalb das Kraulen immer weniger wird, beginne ich wie wild auf ihr herumzutreten. Ihr kennt das sicher. Dieses sich mit den Vorderpfoten hart und unnachgiebig in den Brustkorb treten hilft normalerweise Frauchen wieder wach zu bekommen. Trotzdem versteht sie irgendwie nicht, dass sie eigentlich aus dem Bett verschwinden soll.

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Hm, also weiter zu Runde 2. Jetzt beginnt die Phase in der sich herausstellt, wer wohl das längere Durchhaltevermögen hat. Immer wenn sie einnickt schleiche ich mich zu ihren Füßen, visiere ihre nackten Füße unter der Decke an, lege mich auf Lauerposition, und hopp, mit einem Satz springe ich sie an wie eine Maus die ich jagen will. Frauchen schreckt hoch, zieht ihre Beine weg, dreht sich um und schläft weiter. Runde 3. Noch mal das selbe. Ich warte wieder bis sie eingeschlafen ist und starte eine neuerliche Attacke gegen ihre nackten Füße. Diesmal beginnt sie schon laut zu fluchen, versucht nach mir zu treten und ihre Füße zu verstecken. Wenn diese Phase eintritt habe ich sie meistens bald soweit. 2-3 Wiederholungen und ich habe das Bett erstmal für mich. Und tatsächlich: Nach 3 weiteren Attacken verliert sie die Geduld, steht schnaubend aus dem Bett auf und ich höre oben den Fernseher angehen. Tja, dann kann ichs mir wohl gemütlich machen – Frauchen schläft heute anscheinend auf der Couch ;-)

Meine lieben Mit-Katzen: absolut empfehlenswert. Für Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Nero.

So long, euer Nero

Nero

Über Nero

Geboren wurde ich, hm, eigentlich keine Ahnung. Erinnern tu ich mich erst als ich im Sommer 2007 in nem Gartenhaus im Pongau wach geworden bin. Kurz darauf bin ich nach Tirol umgezogen und dort lebe ich jetzt mit meinem Frauchen in ner ruhigen Wohnung mit Ausblick. Ich bin der Herr im Haus - und alles andere männliche wird grundsätzlich verbellt ;-)
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