Katzen TV-Tipp: Katzenjammer auf Vox mit Birga Dexel

Heute haben wir von Katzen-decken-auf.de mal einen Katzen TV-Tipp für Euch. Wir haben die Sendung Katzenjammer von Vox mit der Katzentherapeutin Birga Dexel genau unter die Lupe genommen. Hier findet ihr ein Paar Worte zur Tierkommunikatorin und Infos zu den ersten beiden Fällen.

Die Sendung “Katzenjammer” wird zunächst 3-teilig als Coachingdoku ausgestrahlt – nach der ersten Folge hoffen wir auf mehr Teile.

Falls ihr die erste Folge verpasst habt, könnt ihr sie hier bei vox now noch bis Samstag nachmittag ansehen. Am Samstag um 19:10 folgt dann Teil 2.

Dokuserie mit Katzentherapeutin

Durch die Sendung geführt wird von Birga Dexel, einer Katzentherapeutin mit eigener Praxis für Tierberatung. Vox-Vielgucker kennen sie vielleicht schon aus Hundkatzemaus. In diesem kurzen Video könnt ihr einen ersten Eindruck von der ausgebildeten Tierkommunikatorin erhalten:

In der ersten Folge von Katzenjammer hat  Birga Dexel auf uns sehr sympathisch gewirkt, und viele Vorschläge gemacht, die wir ganz prima fanden.

Nur was einen Vorschlag, spazierengehen mit einer angeleinten Hauskatze angeht, sind wir eher skeptisch.

Fall 1 –  Kater Mogli und Balou markieren stark und raufen heftig

Die beiden Kater Mogli und Balou bereiten ihrer Besitzerin gleich mehrfach Sorgen. Sie raufen so heftig miteinander, dass blutende Verletzungen entstehen – und die Wohnung über und über mit Fellfetzen “verziert” ist. Dazu pinkeln die Katzen an jede Stelle in der Wohnung, die zu finden ist. Hier ist guter Rat teuer – und die Tierkommunikatorin Birga Dexel gefragt.

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Diese macht sich sofort auf Ursachenforschung und beginnt bei der Herkunft der beiden Kater. Laut Besitzerin wurden diese mutterlos im Wald gefunden und dann im Tierheim getrennt von älteren Katzen in einem Zimmer aufgezogen, bis die Besitzerin sie aussuchte. Darin sieht Birga Dexel bereits das erste Problem. Durch die fehlende Sozialisation durch erwachsene Katzen fehlen den beiden Katern wichtige Lehrstunden über das Zusammenleben mit anderen Katzen – ein Umstand, der auch mit den Nachbarkatzen Probleme bereitet.

Um das gewalttätige Raufen zu unterbinden, hielt die Besitzerin die beiden aus Verzweiflung während ihrer Arbeitszeit in zwei getrennten Zimmern. Ein weiterer Systemfehler: durch das Eingesperrtsein staut sich die Wut der beiden Kater erst richtig auf. Abhilfe wird hier geschaffen, in dem die Kater noch mehr nach draussen dürfen als vorher – und insgesamt versucht wird, das Stresslevel der Kater zu senken.

Ähnlich wird bei dem Urinproblem verfahren, das sich in diesem Fall als klares Markieren des Reviers herausstellt. Dieses Verhalten wurde durch das Einsperren im Haus noch verstärkt. Hier ist die Lösung allerdings viel radikaler für die Besitzerin. Alle stark mit Urin getränkten Möbelstücke müssen sofort aus der Wohnung entfernt werden. Schon bei geringem Harngeruch werden die Kater sofort daran erinnert, dass sie die Markierungen ihres Revieres erneuern müssen. Um die restlichen Spuren zu beseitigen, wird ein Spezialreiniger verwendet. Genaue Angaben macht Birga Dexel hier leider nicht – wir versuchen noch, dies für euch herauszufinden.

Um die letzten Spuren zu finden, empfiehlt die Katzentherapeutin einen Urindetektor – eine klassische Schwarzlichtlampe. So kann das Stresslevel von Balou und Mogli erheblich gesenkt werden, so dass sich das Markierverhalten nach 8 Wochen schon deutlich gebessert ist.

Fall 2 –  Kater Casimir kratzt und beisst

In diesem Fall von Katzenjammer behandelt Birga Dexel den Fall von Kater Casimir, der seine Besitzerin häufig aus heiterem Himmel anfällt, kratzt und  beisst. Die Besitzerin weiss sich nicht mehr zu helfen und kontaktiert die Katzentherapeutin. Birga Dexel beginnt mit ihrer Ursachenforschung auch hier ganz am Anfang des Katzenlebens und befragt die Besitzerin zunächst nach seiner Herkunft. Schon hier stellt sich das erste Problem heraus. Die Katzenanfängerin hat ihren Kater mit 8 Wochen von einem Bauernhof erhalten. Die Expertin klärt auf, dass man Kitten frühestens mit 12 Wochen, besser noch erst mit 14 Wochen zu sich holen soll.

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Die letzten 4-6 Wochen Sozialisation mit den anderen Kitten fehlt Casimir also. Der Kater hat so die Frustrationstoleranzphase ausgelassen, in denen die Kitten im Spiel miteinander lernen, wo genau die Grenzen liegen. Zusätzlich hat die Katzenerstbesitzering das Problem verstärkt, indem sie mit Casimir ständig mit den Händen spielte – und der Kater wie selbstverständlich lernte, dass das Angreifen von Menschen normal ist.

Die Lösung: Neben einem ab sofort für Casimir geöffneten Schlafzimmer (mehr Platz) sorgte die Katzentherapeutin für ein Katzennetz am Balkon. Zusätzlich begann die Besitzertraining mit einem Clickertraining für Casimir, um den Kater intellektuell besser auszulasten. Schon nach wenigen Wochen ist Casimir entspannter geworden und fällt sein Besitzerin nicht mehr an.

Kessy

Über Kessy

Hallo ihr Lieben, mein Name ist Kessy. Geboren wurde ich im Sommer 2009, als sogenanntes Glückskätzchen. Als ich eingezogen bin, war Grisu schon da. Der hat mich erstmal ganz schön erschreckt - aber jetzt mögen wir uns meistens. Was ich am liebsten mag? Draussen rumhängen, in der Sonne liegen, und alles jagen, was sich bewegt.
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