Katzen und Urlaub – Wenn die Katze beleidigt ist

Wenn der Mensch verreist, tanzt zu Hause die Katze. Klingt gut – ist aber nicht immer so. Viele Mietzen und Stubentieger nehmen es ihren Mitbewohnern äußerst Übel, wenn diese einfach ein paar Tage von zu Hause wegbleiben.

Im Artikel Katzen und Urlaub [http://www.katzen-decken-auf.de/2012/05/10/katzen-und-urlaub/] haben wir ja schon darüber berichtet, was für Möglichkeiten Katzenbesitzer für die Urlaubsversorgung ihrer Tiere haben – und auf was man so alles achten muss.

Heute möchten wir einen kleinen Blick darauf werfen, was für Probleme auftreten können – selbst wenn man die Katze/n nur ein paar Tage alleine lässt.

Beleidigt sein / Scheu werden

Viele Katzen und Kater mögen es gar nicht, wenn man sie einfach im Stich lässt und das Dosenöffnen jemand anderem aufträgt. Denn so verlieren sie nicht nur ihre Bezugsperson/en – sondern haben es plötzlich quasi mit einem Eindringling zu tun. Je nach dem wie oft der neue Dosenöffner sonst zu Besuch ist, kann auch das zu Problemen führen.

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Bei vielen Mietzen führt das dann dazu, dass der Besitzer nach der Rückkehr erst mal gemieden wird – die Katze wirkt dabei richtiggehend beleidigt. Ob sie das auch ist? Das ist eine spannende Frage, die wir wohl nicht beantworten können. Doch was tun, wenn die eigene Katze einen plötzlich nicht mehr sehen möchte?

In unserem Fall hilft hier vor allem viel Geduld. Grisu und Kessy kommen manchmal sogar kurz “Hallo!”-sagen, bevor sie sich dann wieder lange verziehen. Wir lassen uns davon nicht stressen – und machen einfach wie gewohnt weiter. Dabei arbeiten wir natürlich mit kleinen Tricks, wie besonders geliebtem Futter, um die beiden wieder ein wenig milde zu stimmen – aber: wir lassen sie in Ruhe.

Wenn wir dann richtig angekommen sind, setzen wir uns erst mal zur Ruhe – und lassen den Katzen Zeit, zu uns zu kommen. Das klappt meistens ganz gut. Oft werden wir noch in derselben Nacht wieder heftig angeschmust.

Unsauberkeit

Leider kommt es manchmal vor, dass Katzen bei der Abwesenheit ihrer Besitzer anfangen unsauber zu werden – z.B. ins Bett zu urinieren. Das ist natürlich scheußlich, wenn man nach Hause kommt, und dann so ein Malheur vorfindet.

Wichtig ist deshalb, dass man tatsächlich dafür sorgt, dass Katzenklo, Fütterung etc, während des eigenen Urlaubs im Sinne der Katze organisiert sind.

Wenn die Katze aber eine starke Emotionale Bindung hat, kann das manchmal tatsächlich nicht ausreichen. In diesem Fall kann  man sich (wenn man das schon weiß), z.B. damit behelfen, dass man eine starke Malerplane unter das Spannbettuch zieht. So gibt es vielleicht ein Pfützchen – aber das Problem ist viel schneller gelöst, als wenn die Katze die Matratze mit erwischt.

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Grundsätzlich kann man Katzenbesitzern nur raten, sich genau zu überlegen, was für die eigene Katze die beste Betreuungssituation ist. Und auch ein wenig Nachsicht mit der Katze zu haben – für die der Urlaub der geliebten Menschen oft eine Stresssituation darstellt – sie werden schließlich ohne große Vorwarnung von uns Verlassen / Alleine gelassen.

Habt ihr Tipps und Tricks aus Eurer Urlaubserfahrung mit Euren Mietzen?
Wir freuen uns über Eure Kommentare.

Kessy

Über Kessy

Hallo ihr Lieben, mein Name ist Kessy. Geboren wurde ich im Sommer 2009, als sogenanntes Glückskätzchen. Als ich eingezogen bin, war Grisu schon da. Der hat mich erstmal ganz schön erschreckt - aber jetzt mögen wir uns meistens. Was ich am liebsten mag? Draussen rumhängen, in der Sonne liegen, und alles jagen, was sich bewegt.
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