Grisu zieht ein – Die erste Katze im Haushalt

Manchmal passieren Dinge, die man so nicht vorhergesehen hätte. Und so war es auch an diesem Junitag 2003. Klar war zu diesem Zeitpunkt, dass ein kleines Kätzchen einziehen sollte, das den bei uns lebenden Golden Retriever Rüden ein bischen auf Trab bringen sollte. Was aber nicht klar war, dass es an diesem heutigen Tage passieren sollte.

Eigentlich sind wir ins Tierheim gefahren, um uns dort etwas umzusehen. Wer aber schon einmal dort war, und vor allem die Katzenkinderstube gesehen hat, weiß, dass man nur sehr schwer ohne kleine Katze nach Hause kommt.

Im Tierheim

Dass das Tierheim kein erfreulicher Ort für Tierliebhaber ist, war uns klar. Das war auch der Grund dafür, dass wir möglichst schnell ins Katzenhaus geflohen sind. Die klaffenden Hunde in ihren Zwingern konnte keiner von uns aushalten.

Also schnell rein ins Katzenhaus und ab in den ersten Stock, wo uns eine nette Pflegerin empfangen hat. Sie brachte uns zur Kinderstube und erklärte uns, dass Geschwisterpärchen nur zu zweit abgegeben würden, was irgendwie auch klar war. Die kleinen Katzen waren echt süß. Zwischen 10 und 12 Jungtiere spielten, schliefen oder rauften in dem kleinen Raum.

Zu diesem Zeitpunkt gab es zwei Einzeltiere. Das eine war ein kleines verschrecktes Weibchen, das andere war ein schon relativ großer rot getigerte Kater mit weißen Flecken. Der Rote Kater wirkte irgendwie so, als würde er den ganzen Haufen aufmischen. Dies wurde durch die Pflegerin bestätigt. Das könnte genau der richtige Kater für uns sein. Der könnte unserem Hund wenigstens Paroli bieten und würde nicht immer total verschreckt abhauen.

Natürlich schafften wir es nicht, ohne Kätzchen nach Hause zu fahren. Deshalb standen wir auch schnell vor dem Problem, dass wir ganz und gar nicht auf den Einzug von Grisu vorbereitet waren.

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Im Tierfachhandel

In der Nähe unserer Wohnung gab es einen Tierfachhandel, bei dem wir uns für die ersten Tage eindeckten.

Grisu saß in einer Pappschachtel, die wir vom Tierheim bekommen hatten und protestierte lauthals. Als der Besitzer des Geschäftes sah mit was wir da ankamen war ihm ziemlich schnell klar, was passiert war. So wurden wir beraten und kauften die Erstausstattung:

  • ein Katzenklo mit Haube
  • Katzenstreu, wir entschieden uns für Klumpstreu
  • Eine kleine Schaufel, um das Katzenklo auszuräumen
  • Einen kleinen Kratzbau
  • Ein paar Spielzeugmäuse und eine kleine Angel mit Spielzeug dran
  • Die ersten Dosen Katzenfutter

Daheim angekommen

Mit Spannung erwarteten wir unsere Ankunft zu Hause. Hier sollte es ja die erste Konfrontation zwischen unserem Hund und Grisu geben.

Um das Ganze für den Kater etwas einfacher zu machen, durfte der Retriever erst mal im Garten spielen gehen. Dies erwies sich jedoch schwieriger als gedacht, denn dieser roch natürlich was wir da mit nach Hause gebracht hatten und wollte jetzt erst recht nicht in den Garten.

Als der Hund dann draußen war, öffneten wir die Transportbox und warteten darauf, dass Grisu raus kam. Dies lies aber einige Zeit auf sich warten. Der Kater saß total verschreckt in einer Ecke der Transportbox und wollte nicht raus kommen. Nach einiger Zeit schoß er dann aber wie der Blitz raus, einmal kurz in der Wohnung umher und verkroch sich unter den Küchenschränken. Wir beschlossen daraufhin, ihn etwas in Ruhe zu lassen.

Nach einiger Zeit traute er sich dann raus, und erkundete seine neue Umgebung. Erst später holten wir den Hund rein, was in einem lauten Gefauch von Grisu und in neugierigen Blicken unseres Retrievers endete. Es dauerte aber nicht lange, bis sich beide zusammen rauften.

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Und jetzt?

Heute wissen wir, dass wir das ganze vielleicht etwas überlegter hätten angehen sollen. So war es dann auch, als Kessy eingezogen ist. Da war wesentlich mehr vorbereitet. Mehr dazu gibt es demnächst auf Katzen-decken-auf.de.

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Grisu

Über Grisu

Hallo zusammen, mein Name ist Grisu. Geboren wurde ich im Frühling 2003, irgendwo in der freien Wildbahn. Ich war der erste hier im Haushalt und habe das Sagen. Zumindest denke ich das. Nach ein paar Problemen mit den Frauen habe ich mich jetzt ganz gut an Kessy gewöhnt. Ich mag es am liebsten auf dem Kratzbaum ganz oben zu liegen, um die Welt an mir vorbeiziehen zu lassen. Schlafen ist einfach das beste!!!
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